Tipps zum Streichen und Mischen von Wandfarbe

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Besonders im grauen Winter kann die farbliche Umgestaltung der eigenen vier Wände die Stimmung heben und von der jahreszeitlich bedingten Tristesse ablenken. Um sich dauerhaft mit dem Ergebnis wohlzufühlen, sind beim Streichen und Mischen von Farben vor allem eine gute Vorbereitung und sorgfältige Farbauswahl gefragt.

 

Vorbereitungen für ein perfektes Ergebnis

Bevor Pinsel und Farbe überhaupt zum Einsatz kommen, gilt es, einige Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. Mobiliar und Fußboden werden mit Kunststoffplanen vor Farbspritzern geschützt, Fußleisten sowie Lichtschalter mit Kreppband abgeklebt. Außerdem können Unebenheiten in der Wand vor dem Streichen mit Spachtelmasse ausgeglichen werden. Zwar ist eine solch gründliche Vorbereitung recht aufwändig und kostet zuweilen mehr Zeit als das Streichen an sich, zahlt sich am Ende aber auf jeden Fall aus.
 

Entscheidungskriterien bei der Farbwahl

Bei der Wahl der Wandfarbe ist nicht nur der Farbton Entscheidungskriterium, sondern auch die Konsistenz und Umweltverträglichkeit. Neben klassischer Dispersionsfarbe gibt es auch feste Farbe, die nicht tropft und sich deshalb besonders für den Deckenanstrich eignet. Für Wände im Flur oder anderen stark beanspruchten Räumen sind Latexfarben zu empfehlen, die besonders strapazierfähig sowie abriebfest sind und eine sehr glatte Oberfläche schaffen, die allerdings meist nicht mehr mit normaler Dispersionsfarbe überstrichen werden kann.
 

Hochwertige Farben für ein gesundes Raumklima

Da Wandfarben häufig bedenkliche Substanzen enthalten, lohnt es sich, auf Qualität zu setzen und auf spezielle Gütesiegel zu achten, die eine gesundheitlich wie ökologisch einwandfreie Farbe garantieren. Schließlich lebt man meist mehrere Jahre mit einem Anstrich und atmetet eventuelle Ausdünstungen der Farbe ständig ein, was besonders bei Kindern zu Allergien führen kann.
 

Farben selber mischen oder mischen lassen

Auf der Suche nach dem perfekten Farbton, kann man entweder selbst mischen oder zu fertig abgetönten Farben im Fachhandel greifen. Mischen in Eigenregie ist mit der gewünschten Abtönfarbe und weißer Dispersionsfarbe zwar denkbar einfach, hat jedoch den Nachteil, dass ein Farbton meist nicht mehr exakt nachgemischt werden kann. Deshalb muss von vornherein eine ausreichende Menge gemischt werden, die auch noch für nachträgliche Ausbesserungen genügen sollte. Wer es bequemer mag, kann auf das umfangreiche Angebot von Baumärkten und Fachhändlern zurückgreifen. Diese bieten eine breite Palette verschiedener Farbtöne in unterschiedlichen Abstufungen an und haben den Vorteil, dass die Farbe bei Bedarf einfach nachbestellt werden kann.

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